Apotheker und zertifizierter Radiopharmazeut am Allgemeinen Krankenhaus (AKH) in Wien
Dr. Markus Mitterhauser ist Radiopharmazeut mit ausgewiesener Expertise in der Theranostik, der molekularen Bildgebung sowie der Entwicklung und klinischen Anwendung moderner Radiopharmaka für PET und Therapie.
Er ist seit vielen Jahren an der Medizinischen Universität Wien tätig und dort in der klinischen Nuklearmedizin ebenso wie in der wissenschaftlichen Forschung engagiert. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Radiopharmazie, der Qualitätssicherung nuklearmedizinischer Verfahren und der Weiterentwicklung theranostischer Konzepte.
Dr. Mitterhauser ist Autor von mehr als 270 wissenschaftlicher Publikationen und in nationale wie internationale Forschungskooperationen eingebunden. Seine Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur präzisen Theranostik und zur kontinuierlichen Weiterentwicklung moderner nuklearmedizinischer Methoden.
Abseits der Routineversorgung der Patient:innen und der Forschung engagiert er sich sehr intensiv in der akademische Lehre an der Universität Wien, der Medizinischen Universität Wien und an diversen Fachhochschulen, um einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung jüngerer Kolleg:innen zu leisten.
Neben seiner klinischen und akademischen Tätigkeit engagiert sich Dr. Markus Mitterhauser auch unmittelbar für Menschen mit Prostatakrebs und gründete im Jahr 2020 die Initiative PATIO, um Betroffene gezielt zu unterstützen und zu begleiten. PATIO hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit einem Team an betroffenen Personen die Lebensqualität im täglichen Umgang mit Prostatakrebs zu verbessern. Um dies noch besser umsetzen zu können, und um auch die erforderlichen Ressourcen zu ermöglichen, gründete er Ende 2025 den Verein PATIO.
Im Theranosticum Wien bringt Dr. Mitterhauser seine wissenschaftliche und klinisch-pharmazeutischeErfahrung in die sorgfältige Planung, Durchführung und Befundung nuklearmedizinischer Untersuchungen ein. Als Apotheker stellt er zudem sicher, dass die Arzneimittel für die Therapie in bester Qualität unmittelbar für die Patient:innen bereitstehen.

Mitgliedschaften
- European Association of Nuclear Medicine (EANM)
- Society of Nuclear Medicine and Molecular Imaging (SNMMI)
- Mitglied des wissenschaftlichen Advisory Boards des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf
Sprachen
- Deutsch
- Englisch
Beruflicher Werdegang
Dr. Mitterhauser hat sein Medizinstudium an der Universität Innsbruck abgeschlossen und seine Facharztausbildung in der Neurologie in einem führenden Krankenhaus in Österreich absolviert.
Publikationen
- Markus Mitterhauser, Stefan Tögel, Wolfgang Wadsak u. a.
Pre-, Ex- and In-vivo Evaluation of [68Ga]-EDTMP
Nuclear Medicine and Biology, 2007. - Andreas Hahn, Gregor Gryglewski, Lukas Nics, … Markus Mitterhauser, Marcus Hacker, …
Quantification of Task-Specific Glucose Metabolism with Constant Infusion of ^18F-FDG
Journal of Nuclear Medicine, 2016. - Bernhard Grubmüller, Daniela Senn, Gero Kramer, … Markus Mitterhauser, Marcus Hacker, …
Response Assessment Using 68Ga-PSMA Ligand PET in Patients Undergoing 177Lu-PSMA Therapy
– Peer-Reviewed-Studie zur Bewertung der Therapieantwort bei PSMA Radioligandentherapie. - Markus Mitterhauser & Wolfgang Wadsak
Basics and Principles of Radiopharmaceuticals for PET/CT
European Journal of Radiology, 2010. - Georg Zettinig, Markus Mitterhauser, Wolfgang Wadsak u. a.
Positron Emission Tomography Imaging of Adrenal Masses: (18)F-FDG and (11)C-Metomidate
European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging, 2004. - Markus Mitterhauser, Daniela Haeusler, Leonhard-Key Mien u. a.
Automatisation and First Evaluation of [18F]FE@SUPPY:2, an Alternative PET-Tracer
The Open Nuclear Medicine Journal, 2009. - Markus Mitterhauser et al.
Labelling of EDTMP (Multibone®) with [111In], [99mTc] and [188Re] Using Different Carriers for Cross Complexation
Applied Radiation and Isotopes, 2004.
„Für mich steht Sorgfalt an erster Stelle. Jeder Untersuchungsschritt muss genau geplant und zuverlässig umgesetzt sein, damit Patienten sich sicher fühlen können und Ergebnisse wirklich belastbar sind.“
Dr. Markus Mitterhauser
